Auch wenn der Trailer nach einem dieser wenn auch gut gemachten Sundance-US-Independent-Filme aussieht, so verbergen sich in Todd Solondz´"Happiness" doch wahre Abgründe der menschlichen Seele. Aber auch eine Menge Humor. Nicht umsonst leben die Bwohner von New Jersey "in a state of irony".
Dass man mit Papp-Brillen im Kino nicht nur 3-D-Gimmicks, sondern auch Geister sehen kann, bewies der "Master of Gimmicks", William Castle, bereits mit "13 Ghosts" und seinem sensationellen "Illusion-O"-Verfahren.
Warum gibt es heute nicht mehr solche Filme?
Sehr empfehlenswert und wunderbar zu lesen ist übrigens auch Castles Autobiografie "Step Right Up - I´m Gonna Scare the Pants Off America" (in der Neuauflage mit einem Vorwort von John Waters, der auch einen schönen Artikel zu Castle in seiner Artikelsammlung "Abartig - Meine Obsessionen" verfasst hat. Beide Bücher sind aber leider nur noch antiquarisch zu haben).
Hier (Link) ist mal ein interessanter Artikel über den mitunter bizarren Hass gegen Barack Obama in den USA, geschrieben von Star-Filmkritiker Roger Ebert.
Dabei können wir doch so froh sein, dass Bush, der dümmste und schlechteste US-Präsident aller Zeiten, endlich weg ist. Wäre es eigentlich nicht mal gerechtfertigt, den Mann nach Guantanamo zu schicken?
Aus einer Zeit, als Horrorfilme noch subtil UND Kassenschlager sein konnten: Hier der Trailer zu Roman Polanskis grandiosen "Rosemary´s Baby", den übrigens William Castle (!) produzierte.
Schade, dass gerade nicht seine Filme für Schlagzeilen sorgen, sondern eine hysterisch gewordene US-Justiz.